Letzte Aktualisierung: 27.05.14
 
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- ALTLASTENSANIERUNGEN
- BODENVERBESSERUNGEN
- RÜCKBAU

Immobilisierung, Stabilisierung, Verfestigung

Vor dem Hintergrund immer knapper werdenden Deponieraums und steigender Entsorgungskosten sind Vor-Ort-Lösungen zur Behandlung und Wiederverwertung belasteter Abbruch- und Aushubmassen gefragter denn je. Mit der In-situ-Immobilisierung bietet die LATERRA AG ein mehrfach patentiertes Verfahren an, bei dem aus Abfall und belastetem Boden ein hochwertiger Baustoff entsteht. Das belastete Ausgangsmaterial ist nach der Behandlung nicht nur ökologisch unkritisch, sondern auch bautechnisch bestens verwertbar, d.h. es werden hier in einem Aufbereitungsgang gleich zwei Ziele erreicht (Win-Win-Lösung).

Das Verfahren ist für eine Vielzahl von mineralischen Abfällen (Böden, Bauschutt, Schlämme, Aschen, Stäube etc.), Schadstoffen (Schwermetalle, PAK, PCB etc.) und Einsatzgebieten (Altlastensanierung, Flächenrecycling, Verkehrswegebau, Deponiebau etc.) geeignet. Auch die Aufbereitung von teerhaltigem Strassenaufbruch zu hydraulisch gebundenen Tragschichten (HGT) mit mobilen Anlagen wird von Laterra AG angeboten.

Das Prinzip dieser neuerdings auch unter den Begriffen Stabilisierung und Verfestigung geläufigen Technologie besteht darin, die in den Materialien enthaltenen Schadstoffe durch eine homogene Vermischung mit geeigneten Reagenzien (Bindemittel, Additive) in eine mechanisch feste und chemisch stabile Matrix einzubinden, um ihren Austritt in die Umwelt, insbesondere in grundwasserführende Schichten, zu verhindern.

Vor dem eigentlichen Mischprozess werden die zu behandelnden Ausgangsstoffe gesiebt und, falls erforderlich, gebrochen. Die Leistung unserer Anlagen beträgt ca. 100 bis 200 Tonnen pro Stunde.

Das fertige Mischgut weist i.d.R. bessere Materialeigenschaften auf als Magerbeton (erhöhte Festigkeit, verringerte Durchlässigkeit etc.) und kann als hochwertiger Baustoff z.B. für Fundationen, Tragschichten, Dichtungsschichten, Dammschüttungen oder Geländemodellierungen verwendet werden. Der Einbau des "Erdbetons" kann mit herkömmlichen Baumaschinen (Bagger, Radlader, Grader, Fertiger) innerhalb einiger Stunden erfolgen.

Hausinterne Untersuchungen und Studien renommierter Universitäten (u.a. ETH Zürich) zum Langzeitverhalten und zur Gleichwertigkeit belegen die Zuverlässigkelt des Verfahrens und die Qualität der Produkte.

Gegenüber der externen Bodenentsorgung und anderen "Dekontaminations"-Massnahmen besitzt die
In- situ-Immobilisierung, die als "Sicherungs"-Massnahme im Sinne der Altlastenverordnung vom 01.10.1998 zu verstehen ist, sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht zahlreiche Vorteile:

  • Verwertung statt Beseitigung
  • Einsparung von Entsorgungskosten
  • Einsparung von Deponieraum
  • Einsparung von Kosten für konventionelle Baustoffe
  • Schonung von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen
  • Einsparung von Ab- und An-Transporten (Kosten, Emissionen, Energie)
  • saubere Technologie

Altlastensanierung

Die Laterra AG kann sämtliche Leistungen im Rahmen der klassichen Altlastensanierung anbieten.

Zum Leistungsspektrum gehören:
  • Standortbewertung (mit und ohne bereits vorliegenden Gutachten)
  • Entwicklung von Rückbau-/Entsorgungskonzepten und Sanierungsplänen einschl. Erwirkung von behördlichen Genehmigungen.
  • kontrollierter Rückbau vorhandener Gebäude und Anlagen
  • Bodensanierung
  • Aufbereitung und Vor-Ort-Verwertung von anfallenden mineralischen Abfällen
  • Abfuhr und Entsorgung von nicht wieder verwertbaren Böden und Baustoffen
  • Erschliessung

Durch die Kooperation mit kompetenten Partnerfirmen können Synergien genutzt und optimierte Lösungen erarbeitet werden.

Zum Kundenkreis aus Bauwirtschaft und privaten Investoren zählen auch verschiedene öffentliche Bauherren, für die Aufträge im Bereich Deponiebau und Verkehrswegebau ausgeführt werden.


Flächenrecycling

Unter dem Begriff Flächenrecycling versteht man die Wiedereingliederung nicht mehr genutzter Flächen in den Wirtschaftskreislauf.

Im Sinne der Nachhaltigkeit gewinnt die Revitalisierung brachliegender, ehemals industriell oder gewerblich genutzter Grundstücke gegenüber dem "Bauen auf der grünen Wiese" zunehmend an Bedeutung.

Diese Standorte befinden sich meist in interessanten Lagen, sind aber in der Regel mit Altlasten behaftet, was viele Bauherren oder Investoren aufgrund der schwierig zu kalkulierenden Sanierungskosten zunächst abschreckt oder zumindest verunsichert.

Dieses "Kontaminationsrisiko" übernehmen wir für unsere Kunden. Aufgrund unserer Fachkompetenz und unserer Erfahrungen sind wir in der Lage, Rundumlösungen für die Sanierung von derartigten Altlasten-Standorten pauschal anzubieten und somit die erforderliche Kostensicherheit zu gewährleisten.


Kauf von belasteten Arealen

Die Laterra AG ist interessiert am Kauf von Industrieland mit belastetem Baugrund.


Rückbau

Am Beginn der Sanierungsarbeiten steht in der Regel der Rückbau von vorhandenen Bauwerken. Der Rückbau von Gebäuden, Oberflächenbefestigungen und unterirdischen Anlagen wird stets selektiv, d.h. mit einer sorgfältigen Trennung der unterschiedlichen Materialien durchgeführt.

Auch hier gilt der Grundsatz: Verwertung vor Beseitigung.

Mit Hilfe moderner Aufbereitungsanlagen lassen sich aus den anfallenden Bauschuttmassen hochwertige Recyclingbaustoffe gewinnen, die vor Ort wieder verwendet oder für den Einsatz z.B. im Verkehrswegebau vermarktet werden können.


Bodenentsorgung, Baustoffverwertung, Massenmanagement

In der Schweiz fallen bei Baumassnahmen jedes Jahr fast 100 Millionen Tonnen Erdaushub und Bauschutt an. Ein Grossteil landet leider immer noch zur "Beseitigung" auf Deponien, während an anderer Stelle Bedarf an entsprechenden Schüttgütern besteht.

Durch ein intelligentes Massenmanagement lassen sich Kosten sparen und die Umwelt schonen.

Gemäss dem Grundsatz "Verwertung vor Beseitigung" sind wir stets bemüht, unseren Kunden umweltgerechte und zugleich wirtschaftlich interessante Entsorgungslösungen schnell und zuverlässig anzubieten.